Waschbär und Mensch

Alles was ein Waschbär braucht, findet er in menschlichen Siedlungen, und zwar in großen Mengen und von hoher Qualität. Es ist daher ganz natürlich, dass er diesen Lebensraum auch nutzt, so wie es Amsel, Igel, Fuchs & Co. ebenfalls tun.

Gebäude eignen sich hervorragend, um sich zu verstecken, den Tag zu verschlafen, die Jungen aufzuziehen und die kalte Jahreszeit zu überstehen. Der Aufstieg auf das Dach gelingt dabei zumindest über das Fallrohr der Regenrinne oder angrenzende Bäume. Über verschobene Ziegeln oder andere Schwachstellen, die z.T. geöffnet oder vergrößert werden, geht es dann auf den Dachboden, in Zwischendecken usw. oder direkt in den Schornstein. Bäume, die diese Bedürfnisse im Wald erfüllen, stehen auch in der Stadt zur Verfügung. Sogar die Kanalisation wird als Schlafplatz genutzt.

Gebäude eignen sich hervorragend, um sich zu verstecken, den Tag zu verschlafen, die Jungen aufzuziehen und die kalte Jahreszeit zu überstehen. Der Aufstieg auf das Dach gelingt dabei zumindest über das Fallrohr der Regenrinne oder angrenzende Bäume. Über verschobene Ziegeln oder andere Schwachstellen, die z.T. geöffnet oder vergrößert werden, geht es dann auf den Dachboden, in Zwischendecken usw. oder direkt in den Schornstein. Bäume, die diese Bedürfnisse im Wald erfüllen, stehen auch in der Stadt zur Verfügung. Sogar die Kanalisation wird als Schlafplatz genutzt.

Die Ernährungsmöglichkeiten in der Stadt sind wie im Waschbären-Schlaraffenland: Regenwürmer auf kurzgeschorenem Rasen, vernachlässigte Obstbäume usw., vor allem aber Speisereste auf dem Kompost, in Mülltonnen, öffentlichen Papierkörben und hinter Imbissbuden – und das rund ums Jahr. Nicht zu vergessen ist das Futter, das so mancher wohlmeinende Waschbärliebhaber in erheblichen Mengen bereitstellt.

Die Ursache der z.T. sehr großen Zahl von Waschbären in urbanen Räumen ist dieses hochwertige Nahrungsangebot, das die Stadtbevölkerung hinterlässt und das die Waschbären zu nutzen wissen. Nur durch eine Verknappung dieser Nahrungsgrundlage ließe sich die Populationsdichte der Stadt-Waschbären nachhaltig reduzieren. Da aber eine beträchtliche Anzahl von Waschbären in jedem Fall in der Stadt ihr Auskommen findet, müssen Sie außerdem wirksame Maßnahmen zum Schutz Ihres Hauses ergreifen.