{"id":112,"date":"2020-02-07T15:03:28","date_gmt":"2020-02-07T15:03:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.waschbaerschutz.de\/?page_id=112"},"modified":"2020-02-07T15:17:06","modified_gmt":"2020-02-07T15:17:06","slug":"jagdgesetz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/waschbaerschutz.de\/?page_id=112","title":{"rendered":"Jagdgesetz"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"g1\"><br>1. <span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a7 19 HJagdG: Jagd mit Fangger\u00e4ten<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>(1) Wer die Jagd aus\u00fcbt, hat Verfahren zu w\u00e4hlen, die dem zu fangenden Wild keine vermeidbaren Schmerzen und Leiden zuf\u00fcgen und Gefahren f\u00fcr Menschen und nicht jagdbare Tiere gering halten. Bei der Jagd mit Fangger\u00e4ten sind Ger\u00e4te zu verwenden, die unversehrt lebend fangen oder sofort t\u00f6ten. Fangger\u00e4te d\u00fcrfen nur verwendet werden, wenn sie ihre Funktion zuverl\u00e4ssig erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Die Jagd mit Fangger\u00e4ten darf nur von Personen ausge\u00fcbt werden, die an einem anerkannten Ausbildungslehrgang f\u00fcr die Fangjagd teilgenommen haben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"g2\"><br>2. <span style=\"text-decoration: underline;\">Verordnung des Landesjagdverbandes Hessen e. V.<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Verordnung \u00fcber die Bestimmung weiterer Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, und \u00fcber die \u00c4nderung der Jagdzeiten vom 3. M\u00e4rz 1999 (GVBI. I, S. 288)<br>Auf Grund des \u00a7 43 Nr. 12 und 13 des Hess. Jagdgesetzes vom 12. Okt. 1994 (GVBI I,S. 606), zuletzt ge\u00e4ndert durch Gesetz vom 17. Dez. 1998 (GVBI. I, S. 562), wird nach Anh\u00f6rung der nach \u00a7 29 Bundesnaturschutzgesetz anerkannten Verb\u00e4nde verordnet:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u00a7 1<\/h4>\n\n\n\n<p>(1) Weitere Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, sind Waschb\u00e4r, Marderhund, Nutria (Sumpfbiber), Rabenkr\u00e4he und Elster.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Waschb\u00e4r, Marderhund und Nutria genie\u00dfen keine Schonzeit. Rabenkr\u00e4hen und Elstern d\u00fcrfen in der Zeit vom 1. September bis 31. M\u00e4rz bejagt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"g3\"><br>3. <span style=\"text-decoration: underline;\">Verordnung \u00fcber die Fangjagd nach \u00a7 19 Abs. 1 und 2 des Hess. Jagdgesetzes<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>vom 19. Juni 1996 (GVBI. I, S. 304), zuletzt ge\u00e4ndert durch Verordnung vom 13. April 2000 (GVBI. I, S. 606)<br><br>Auf Grund des \u00a7 43 Nr. 6 des Hess. Jagdgesetzes vom 12. Okt. 1994 (GVBI. I, S. 606), zuletzt ge\u00e4ndert durch Gesetz vom 21. Dez. 1999 (GVBI. I, S. 474), wird verordnet:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u00a7 2: Lebendfangger\u00e4te<\/h4>\n\n\n\n<p>(1) Der Einsatz von Lebendfangger\u00e4ten ist zul\u00e4ssig, soweit deren Ausstattung und Verwendung gew\u00e4hrleisten, dass Tiere unversehrt lebend gefangen werden und dem gefangenen Tier die Sicht nach au\u00dfen verwehrt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Kasten- oder R\u00f6hrenfallen m\u00fcssen f\u00fcr den Lebendfang von<br>1. Fuchs, Dachs, Waschb\u00e4r, Marderhund, Sumpfbiber 130 cm L\u00e4nge, 25 cm Breite und 25 cm H\u00f6he oder 25 cm Durchmesser, und von<br>2. Marder, Mink, Iltis und Wildkaninchen 100 cm L\u00e4nge, 15 cm Breite und 15 cm H\u00f6he oder 15 cm Durchmesser als Mindestma\u00dfe aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Wippbrettfallen m\u00fcssen f\u00fcr den Lebendfang von Hermelin 80 cm L\u00e4nge, 10 cm Breite, 10 cm H\u00f6he (vorn) und 15 cm H\u00f6he (hinten) als Mindestma\u00dfe aufweisen und mit einer Gewichtskartierung ausgestattet sein, die den Fang kleinerer Tiere verhindert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u00a7 3a: Lehrg\u00e4nge<\/h4>\n\n\n\n<p>Als anerkannter Ausbildungslehrgang f\u00fcr die Aus\u00fcbung der Fangjagd gelten:<\/p>\n\n\n\n<p>(1) die Teilnahme an einem Lehrgang f\u00fcr Fangjagd der Landesvereinigungen der J\u00e4ger oder vergleichbare Lehrg\u00e4nge von Landesvereinigungen der J\u00e4ger anderer Bundesl\u00e4nder,<\/p>\n\n\n\n<p>(2) die abgeschlossene Ausbildung f\u00fcr den gehobenen oder h\u00f6heren Forstwirtschaftlichen-technischen Dienst,<\/p>\n\n\n\n<p>(3) die abgeschlossene Ausbildung zur Revierj\u00e4gerin oder zum Revierj\u00e4ger,<\/p>\n\n\n\n<p>(4) die Teilnahme n einem Ausbildungslehrgang mit erfolgreich abgeschlossener Pr\u00fcfung f\u00fcr Jagdaufseherinnen oder Jagdaufseher.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u00a7 3c: Ordnungswidrigkeiten<\/h4>\n\n\n\n<p>Ordnungswidrig im Sinne des \u00a7 42 Abs. 1 Nr. 17 des Hess. Jagdgesetzes handelt, wer vors\u00e4tzlich oder fahrl\u00e4ssig<\/p>\n\n\n\n<p>(1) Totfangger\u00e4te verwendet, die die in \u00a7 1 genannten Voraussetzungen nicht erf\u00fcllen,<\/p>\n\n\n\n<p>(2) entgegen \u00a7 2 Abs. 1, 2 oder 3 Lebendfangger\u00e4te verwendet, die die dort genannten Voraussetzungen nicht erf\u00fcllen,<\/p>\n\n\n\n<p>(3) entgegen \u00a7 3 Abs. 1 oder 2 die K\u00f6der bei Totfangger\u00e4ten nicht entsprechend abdeckt, f\u00e4ngisch gestellte Fangger\u00e4te nicht entsprechend kontrolliert oder Totfangger\u00e4te verwendet, die die Voraussetzungen des \u00a7 3 Abs. 4 nicht erf\u00fcllen,<\/p>\n\n\n\n<p>(4) entgegen \u00a7 3b verbotene Fangger\u00e4te einsetzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"g4\"><br>4. <span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a7 5 HJagdG: Befriedete Bezirke<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>(1) Befriedete Bezirke nach \u00a7 6 Satz 1 Bundesjagdgesetz sind<br>1. Geb\u00e4ude, die zum Aufenthalt von Menschen dienen und Geb\u00e4ude, die mit solchen Geb\u00e4uden r\u00e4umlich zusammenh\u00e4ngen,<br>2. Hofr\u00e4ume und Hausg\u00e4rten, die unmittelbar an ein Wohngeb\u00e4ude ansto\u00dfen und durch Umfriedung begrenzt oder sonst vollst\u00e4ndig abgeschlossen sind,<br>3. Kleingartenanlagen nach dem Bundeskleingartengesetz, eingefriedete Campingpl\u00e4tze,<br>4. Friedh\u00f6fe und<br>5. Wildgehege au\u00dfer Jagdgehegen.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Die Jagdbeh\u00f6rde kann auf Antrag von Eigent\u00fcmern oder Nutzungsberechtigten oder von Amts wegen<br>1. \u00f6ffentliche Anlagen und Grundfl\u00e4chen, die durch Einz\u00e4unung oder auf andere Weise gegen den Zutritt von Menschen abgeschlossen und deren Eing\u00e4nge und Einspr\u00fcnge absperrbar sind,<br>2. stehende Gew\u00e4sser im Sinne des \u00a7 1 Hess. Fischereigesetz vom 19. Dez. 1990 (GVBI. I, S. 776),<br>ge\u00e4ndert durch Gesetz vom 5. Febr. 1992 (GVBI. I, S. 61, 95), einschlie\u00dflich der darin gelegenen Inseln<br>ganz oder teilweise befrieden.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Eigent\u00fcmer und Nutzungsberechtigte von befriedeten Grundfl\u00e4chen sowie von ihnen Beauftragted\u00fcrfen dort Wildkaninchen und Beutegreifer fangen, t\u00f6ten und sich aneignen. Dies gilt nicht f\u00fcr Tiere, die besonders gesch\u00fctzt sind. Fangger\u00e4te d\u00fcrfen nur eingesetzt werden, wenn sie die Voraussetzungen des \u00a7 19 Abs. 1 erf\u00fcllen, und nur von Personennach Satz 1, die an einem anerkannten Ausbildungslehrgang f\u00fcr die Fangjagd nach \u00a7 19 Abs. 2 teilgenommen haben. Dabei ist \u00a7 22 Abs. 4 des Bundesjagdgesetzes zu beachten.<\/p>\n\n\n\n<p>(4) In befriedeten Bezirken kann die Jagdbeh\u00f6rde die Jagdaus\u00fcbung in Ausnahmef\u00e4llen gestatten. \u00a7 20 Abs. 1 Bundesjagdgesetz ist zu beachten. Die waffenrechtlichen Vorschriften bleiben unber\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"g5\"><br>5. <span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a7 20 BJagdG: \u00d6rtliche Verbote<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>(1) An Orten, an denen die Jagd nach den Umst\u00e4nden des einzelnen Falles die \u00f6ffentliche Ruhe, Ordnung oder Sicherheit st\u00f6ren oder das Leben von Menschen gef\u00e4hrden w\u00fcrde, darf nicht gejagt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Die Aus\u00fcbung der Jagd in Naturschutz- und Wildschutzgebieten sowie in National- und Wildparken wird durch die L\u00e4nder geregelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"g6\"><br>6. <span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a7 22 BJagdG: Jagd- und Schonzeiten<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>(1) Nach den in \u00a7 1 Abs. 2 bestimmten Grunds\u00e4tzen in der Hege bestimmt das Bundesministerium durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die Zeiten, in denen die Jagd auf Wild ausge\u00fcbt werden darf (Jagdzeiten). Au\u00dferhalb der Jagdzeiten ist Wild mit der Jagd zu verschonen. (Schonzeiten). Die L\u00e4nder k\u00f6nnen die Jagdzeiten abk\u00fcrzen oder aufheben; sie k\u00f6nnen die Schonzeiten f\u00fcr bestimmte Gebiete oder f\u00fcr einzelne Jagdbezirke aus besonderen Gr\u00fcnden, insbesondere aus Gr\u00fcnden der Wildseuchenbek\u00e4mpfung und Landeskultur, zur Beseitigung kranken oder k\u00fcmmernden Wildes, zur Vermeidung von \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Wildsch\u00e4den, zu wissenschaftlichen, Lehr- und Forschungszwecken, bei St\u00f6rung des biologischen Gleichgewichts oder der Wildhege aufheben. F\u00fcr den Lebendfang von Wild k\u00f6nnen die L\u00e4nder in Einzelf\u00e4llen Ausnahmen von Satz 2 zulassen.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Wild, f\u00fcr das eine Jagdzeit nicht festgesetzt ist, ist w\u00e4hrend des ganzen Jahres mit der Jagd zu verschonen. Die L\u00e4nderk\u00f6nnen bei St\u00f6rung des biologischen Gleichgewichts oder bei schwerer Sch\u00e4digung der Landeskultur Jagdzeiten festsetzen oder in Einzelf\u00e4llen zu wissenschaftlichen, Lehr- und Forschungszwecken Ausnahmen zulassen.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Aus Gr\u00fcnden der Landeskultur k\u00f6nnen Schonzeiten f\u00fcr Wild g\u00e4nzlich versagt werden. (Wild ohne Schonzeit).<\/p>\n\n\n\n<p>(4) In den Setz- und Brutzeiten d\u00fcrfen bis zum Selbst\u00e4ndigwerden der Jungtiere die f\u00fcr die Aufzucht notwendigen Elterntiere, auch die von Wild ohne Schonzeit, nicht bejagt werden. Die L\u00e4nder k\u00f6nnen f\u00fcr Schwarzwild, Wildkaninchen, Fuchs, Ringel- und T\u00fcrkentaube, Silber- und Lachm\u00f6we sowie f\u00fcr nach Landesrecht dem Jagdrecht unterliegende Tierarten aus den in Abs. 2 Satz2 und Abs. 3 genannten Gr\u00fcnden Ausnahmen bestimmen. Die nach Landesrecht zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde kann im Einzelfall das Aushorsten von Nestlingen und \u00c4stlingen der Habichte f\u00fcr Beizzwecke aus den in Artikel 9 Abs. 1diese Richtlinie genannten Ma\u00dfgaben genehmigen. Das Ausnehmen der Gelege von Federwild ist verboten. Die L\u00e4nder k\u00f6nnen zulassen, dass Gelege in Einzelf\u00e4llen zu wissenschaftlichen, Lehr- und Forschungszwecken oder f\u00fcr Zwecke der Aufzucht ausgenommen werden. Die L\u00e4nder k\u00f6nnen ferner das Sammeln der Eier von Ringel- und T\u00fcrkentauben sowie von Silber- und Lachm\u00f6wen aus den in Artikel 9 Abs.1 der Richtlinie 79\/409\/EWG genannten Gr\u00fcnden und nach den in Artikel 9 Abs. 2 dieser Richtlinien genannten Ma\u00dfgaben erlauben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"g7\"><br>7. <span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a7 28 BJagdG: Sonstige Beschr\u00e4nkungen in der Hege<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>(1) Das Aussetzen oder Ansiedeln fremder Tiere in der freien Natur ist nur mit schriftlicher Genehmigung der zust\u00e4ndigen obersten Landesbeh\u00f6rde oder der von ihr bestimmten Stelle zul\u00e4ssig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"g8\"><br>8. <span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a7 23 HJagdG: Sachliche Verbote und Ausnahmen<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>(1) \u00dcber die Verbote des \u00a728 Abs. 2 und 3 des Bundesjagdgesetzes hinaus ist das Aussetzen von allen Tieren, die dem Jagdrecht unterliegen, mit Ausnahme von Rebh\u00fchnern und Fasanen, nur mit Genehmigung der Jagdbeh\u00f6rde zul\u00e4ssig. Verboten ist, ausgesetztes Wild vor Ablauf von sechs Monaten zu bejagen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"g9\"><br>9. <span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a7 38 BJagdG: Straftaten<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu f\u00fcnf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer<br>1. einer vollziehbaren Anordnung nach \u00a7 21 Abs. 3 zuwiderhandelt.<br>2. entgegen \u00a7 22 Abs. 2 Satz 1 Wild nicht mit der Jagd verschont oder<br>3. entgegen \u00a7 22 Abs. 4 Satz 1 ein Elterntier bejagt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"g10\"><br>10. <span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a7 17 Tierschutzgesetz<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer<br>1. ein Wirbeltier ohne vern\u00fcnftigen Grund t\u00f6tet oder<br>2. einem Wirbeltier<br>a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder<br>b) l\u00e4nger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden<br>zuf\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"g11\"><br>11. <span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a7 42 HJagdG: Bu\u00dfgeldvorschriften<\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>(1) Ordnungswidrig handelt, wer vors\u00e4tzlich oder fahrl\u00e4ssig<br>1. entgegen \u00a7 19 Abs. 1 Fangger\u00e4te einsetzt,<br>2. entgegen \u00a7 23 Abs. 6 synthetisch hergestellte Stoffe zum Anlocken des Wildes verwendet oder entgegen \u00a7 23 Abs. 7 Hunde oder Katzen unbeaufsichtigt in einem Jagdbezirk in einem Jagdbezirk laufen l\u00e4sst oder entgegen \u00a723 Abs. 8 ohne Genehmigung der Jagdbeh\u00f6rde Tiere,l die dem Jagdrecht unterliegen, aussetzt oder entgegen \u00a7 23 Abs. 8 vor Ablauf von sechs Monaten ausgesetztes Wild bejagt,<br>3. Gegenst\u00e4nde, auf die sich die Ordnungswidrigkeit bezieht oder die zu ihrer Begehung oder Vorbereitung gebraucht werden oder bestimmt gewesen sind, k\u00f6nnen eingezogen werden. \u00a7 23 des Gesetzes \u00fcber Ordnungswidrigkeiten ist anzuwenden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. \u00a7 19 HJagdG: Jagd mit Fangger\u00e4ten (1) Wer die Jagd aus\u00fcbt, hat Verfahren zu w\u00e4hlen, die dem zu fangenden Wild keine vermeidbaren Schmerzen und Leiden zuf\u00fcgen und Gefahren f\u00fcr Menschen und nicht jagdbare Tiere gering halten. Bei der Jagd mit Fangger\u00e4ten sind Ger\u00e4te zu verwenden, die unversehrt lebend fangen oder sofort t\u00f6ten. Fangger\u00e4te d\u00fcrfen&hellip;&nbsp;<a href=\"https:\/\/waschbaerschutz.de\/?page_id=112\" rel=\"bookmark\">Weiterlesen &raquo;<span class=\"screen-reader-text\">Jagdgesetz<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"neve_meta_sidebar":"full-width","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"on","neve_meta_content_width":100,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-112","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/waschbaerschutz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/112","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/waschbaerschutz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/waschbaerschutz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/waschbaerschutz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/waschbaerschutz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=112"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/waschbaerschutz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/112\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":121,"href":"https:\/\/waschbaerschutz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/112\/revisions\/121"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/waschbaerschutz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}