{"id":17,"date":"2020-01-22T19:34:45","date_gmt":"2020-01-22T19:34:45","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.waschbaerschutz.de\/?page_id=17"},"modified":"2025-10-02T08:31:13","modified_gmt":"2025-10-02T08:31:13","slug":"der-waschbaer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/waschbaerschutz.de\/?page_id=17","title":{"rendered":"Der Waschb\u00e4r"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image ticss-3d2573eb\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"296\" src=\"http:\/\/waschbaerschutz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/waschbaer_baum.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-217\" style=\"width:227px;height:333px\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Waschb\u00e4ren sind&nbsp;<strong>kleine Raubtiere<\/strong>&nbsp;aus der Familie der Kleinb\u00e4ren. Sie sind, wie auch alle n\u00e4her verwandten Arten, in Amerika beheimatet. Im letzten Jahrhundert wurden viele Waschb\u00e4ren nach Europa eingef\u00fchrt, um sie in Pelztierfarmen zu z\u00fcchten. Einige sind daraus entflohen, andere wurden absichtlich freigelassen. Heute sind sie mehr oder weniger h\u00e4ufig in fast&nbsp;<strong>ganz Deutschland anzutreffen<\/strong>. Und sie sind &#8211; auch von Gesetzes wegen &#8211; ein Bestandteil der heimischen Tierwelt geworden. Im&nbsp;<strong>nordhessischen<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>s\u00fcdnieders\u00e4chsischen Raum<\/strong>&nbsp;sowie in Brandenburg \u00f6stlich Berlins liegen die Schwerpunkte ihrer Verbreitung.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center ticss-71629a9b\" style=\"grid-template-columns:20% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"296\" src=\"http:\/\/waschbaerschutz.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/waschbaer_baum.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-217 size-full\"\/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Die Erkennungsmerkmale der etwa katzengro\u00dfen Tiere sind die typisch schwarzwei\u00dfe Gesichtsfarbe, der zumeist geringelte Schwanz, das graue oder schwarze Fell und die pummelige und buckelige Gestalt. Waschb\u00e4ren sind \u00fcberwiegend&nbsp;<strong>d\u00e4mmerungs- und nachtaktiv<\/strong>. Sie sind sehr&nbsp;<strong>gute Kletterer<\/strong>, aber&nbsp;<strong>schlechte Sprinter<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>miserable Springer<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre Vorderpfoten sind mit einem hoch entwickelten Tastsinn ausgestattet, den sie zur Nahrungssuche einsetzen. Das tun sie besonders gerne am Grund von flachen Gew\u00e4ssern, aber ebenso auf dem Boden und in B\u00e4umen. Die Nahrung setzt sich aus jeglicher Art Kleingetier und einem erheblichen pflanzlichen Anteil zusammen (Fr\u00fcchte, N\u00fcsse, Eicheln, Mais etc., aber kein Gr\u00fcnfutter).<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group ticss-42de42df\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p>Die Erkennungsmerkmale der etwa katzengro\u00dfen Tiere sind die typisch schwarzwei\u00dfe Gesichtsfarbe, der zumeist geringelte Schwanz, das graue oder schwarze Fell und die pummelige und buckelige Gestalt. Waschb\u00e4ren sind \u00fcberwiegend&nbsp;<strong>d\u00e4mmerungs- und nachtaktiv<\/strong>. Sie sind sehr&nbsp;<strong>gute Kletterer<\/strong>, aber&nbsp;<strong>schlechte Sprinter<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>miserable Springer<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre Vorderpfoten sind mit einem hoch entwickelten Tastsinn ausgestattet, den sie zur Nahrungssuche einsetzen. Das tun sie besonders gerne am Grund von flachen Gew\u00e4ssern, aber ebenso auf dem Boden und in B\u00e4umen. Die Nahrung setzt sich aus jeglicher Art Kleingetier und einem erheblichen pflanzlichen Anteil zusammen (Fr\u00fcchte, N\u00fcsse, Eicheln, Mais etc., aber kein Gr\u00fcnfutter).<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zur landl\u00e4ufigen Meinung sind Waschb\u00e4ren keine Einzelg\u00e4nger, sondern die weiblichen und m\u00e4nnlichen Tiere leben in jeweils sozialen Zusammenh\u00e4ngen. Einmal im Jahr, meist Mitte April, werden 2-5 Junge zur Welt gebracht. Waschb\u00e4ren geh\u00f6ren zu den\u00a0<strong>intelligentesten Tieren<\/strong>, die in Europa leben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tipps zur Waschb\u00e4rabwehr<\/h2>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>M\u00fcll- und Biotonnen mit Spanngurt oder Stein sichern.<\/li>\n\n\n\n<li>Gelbe S\u00e4cke in verriegelbaren Boxen aufbewahren.<\/li>\n\n\n\n<li>Keine Speisereste auf den Komposthaufen werfen.<\/li>\n\n\n\n<li>Fallobst aufsammeln.<\/li>\n\n\n\n<li>Haustiere nicht drau\u00dfen f\u00fcttern.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Waschb\u00e4ren sind&nbsp;kleine Raubtiere&nbsp;aus der Familie der Kleinb\u00e4ren. Sie sind, wie auch alle n\u00e4her verwandten Arten, in Amerika beheimatet. Im letzten Jahrhundert wurden viele Waschb\u00e4ren nach Europa eingef\u00fchrt, um sie in Pelztierfarmen zu z\u00fcchten. Einige sind daraus entflohen, andere wurden absichtlich freigelassen. 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